Reiseblog
Reisegeschichten und Reisetipps
Wohnmobilreisen
In den letzten Jahren sind Wohnmobilreisen immer beliebter geworden. Viele Familien kaufen oder mieten sich nun ein solches Gefährt, um darin den Sommerurlaub zu verbringen.
Die Vorteile dieser alternativen Art des Reisens liegen auf der Hand: Wenn Sie mit einem Wohnmobil reisen, dann sind Sie deutlich mobiler und flexibler, als wenn Sie Ihren Urlaub in einem Hotel verbringen. Wer mit einem Wohnmobil unterwegs, kann eine individuelle Reiseroute zusammenstellen, muss nicht mit überfüllten Hotels kämpfen und kann den Urlaub spontan umorientieren.
Besonders empfehlenswert sind Wohnmobilreisen vor allem da, wo es sehr viel zu entdecken gibt. Wer einen Urlaub in erster Linie als Erholung ansieht und die Zeit gerne am Strand oder dem Hotelpool oder in einer Stadt verbringt, der kann einen “traditionellen” Urlaub buchen. Will man jedoch viel von der Natur und dem Land und den Leuten sehen und kennen lernen, dann bietet sich ein Urlaub im Wohnmobil geradezu an. Als passende Ziele für solche Reisen bieten sich beispielsweise Nordamerika, die skandinavischen Staaten oder viele Länder im Osten Europas an.
Wohnmobile sind mittlerweile sehr komfortabel eingerichtet. Man kann in ihnen kochen, mit den Kindern spielen, auf bequemen Matratzen schlafen und vor allem kann man die eigenen Hygieneeinrichtungen nutzen. Übernachten kann man auf Campingplätzen, der anstrengende Zeltaufbau dort entfällt. Zudem ist man – im Gegensatz zu einem normalen Campingurlaub – nicht so wetterabhängig. Im Wohnmobil bleibt man auch beim stärksten Sommerregen trocken. Aufpassen sollte man allerdings darauf, dass man im Falle eines Gewitters für einen sicheren Blitzschutz sorgt. Das ist sehr wichtig, um die Gefahr eines Blitzeinschlages auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
Bevor man einen Wohnmobilurlaub antritt, sollte man sich auch darüber informieren, was die Parksituation geregelt ist. In vielen Ländern ist das sogenannte “Wildparken/Wildcampen” erlaubt, was die Freiheit für Wohnmobilurlauber noch deutlich erhöht: Geparkt und übernachtet werden kann dort, wo es den Urlaubern gefällt. Zudem kann man an- und abreisen, wann man möchte, ist nicht auf bestimmte Essenszeiten festgelegt und muss auch keine Angst vor unfreudnlichen Mitarbeitern und unhygienischen Zimmern haben.
Radreise – die langsame Art des Reisens
Jeder kennt inzwischen das Burnout-Syndrom und deshalb bieten viele Firmen das sogenannte Sabatt- Jahr an, welches von vielen Menschen genutzt wird, um Abstand zu gewinnen und eine oft langersehnte, längere Reise zu unternehmen. Egal ob Sie auf spirituelle Reise, Abenteuer-Reise, Sport-Reise, Kulturreise oder Wanderreise ziehen – die Möglichkeiten des Reisens sind unbegrenzt.
Um mal so richtig abschalten zu können ohne gänzlich untätig zu sein, wird von vielen Seiten das Reisen mit körperlicher Aktivität empfohlen, um mit der Bewegung und der Stille der Natur die eigene Ruhe und Ausgeglichenheit wieder zu finden. Ein wunderbares Beispiel ist die Reise mit dem Rad durch verschiedenste Länder. Besonders geeignet für Radreisen sind z.B. Nordamerika, Neuseeland, aber auch Europa, da die Reise natürlich auch vor der eigenen Haustür beginnen kann. Gerade durch die Öffnung Europas nach Osten gibt es viel zu entdecken. Ein Tipp, der Radferwanderweg EUREGIO EGRENSIS. Dieser internationale Fernradweg verbindet auf einer Länge von 580 km Tschechien mit den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Bayern.
Die genannten Reiseziele haben eine gute Infrastruktur, damit ist es leicht mit dem Rad zu Reisen und dabei die Bevölkerung und Landschaft kennenzulernen. Das Reisen per Rad ist viel langsamer, der Kontakt zu Kultur und Menschen ist daher intensiver, verglichen mit dem Reisen im Auto oder Bus. Zu schnell ist man an einem anderen Ort, der Geist kommt oft nicht so schnell hinterher mit den Erfahrungen auf der Reise. Entscheidet man sich nun für eine Radreise, ist es ratsam, auf eine Radreise-spezifische Ausstattung Wert zu legen. Von einem guten Reiserad über die richtige Reisebekleidung bis hin zu wasserdichten Reise-Packtaschen, braucht man ebenso ein leichtes Zelt und bequeme Isomatten, denn nach einem langen Radtag ist es wichtig, dass sich der Körper erholen kann und man nicht im schlimmsten Falle die Reise frühzeitig unterbrechen muss. Wer allerdings auf Komfort und Wellness nicht verzichten möchte, kann die Radreise natürlich auch von Hotel zu Hotel führen. Die Wege des Reisens sind grenzenlos.
Maturareise
Viele Maturanten fahren, sobald sie ihre Matura in der Tasche haben und die Schule somit vorbei ist, auf Maturareise. Es gibt einige Anbieter wie zum Beispiel DocLX X-Jam oder Summer Splash die eine unvergessliche Maturareise mit jeder Menge Party, Alkohol und Fun garantieren.
Je nach Schule kann man zwischen mehreren Maturareise Anbietern auswählen. Fährt man auf so eine große Maturareise mit, kann man gemeinsam mit den Klassenkollegen und Freunden die bestandene Matura so richtig feiern. Außerdem trifft man auf der Reise viele andere Maturanten aus ganz Österreich oder vielleicht sogar auch welche aus dem Ausland. So lernt man neue Leute kennen, mit denen man dann jeden Abend zum Tag macht und so richtig feiert und das ganze natürlich ohne Lehrer und Eltern, denn die bleiben schön brav zu Hause.
Es kommt aber auch gelegentlich vor, dass sich Maturanten nicht nach diesem Mega-Event sehnen sondern am liebsten mit ihren engsten Schulkollegen und Freunden eine Reise machen wollen, bei der sie ihre anderen Klassenkameraden so schnell nicht wieder sehen. So gehen Jahr für Jahr auch immer wieder Maturanten Zelten, Wandern oder machen einen Abenteuerurlaub, für den man sich vorab Reiseberichte von unbekannten Reisezielen durchlesen kann. Doch auch der klassische Urlaub mit Sonne, Strand und Meer ist bei jungen Menschen beliebt, die zwar ans Meer, doch dies eher in einer kleinen Gruppe als mit tausenden anderen Maturanten erleben wollen.
Die Maturareise und für viele die darauf folgenden Ferien bis zum Studium oder der Arbeit sind für viele Maturanten ein besonderes Erlebnis und bleiben bestimmt für immer unvergesslich. Deshalb sollte man, sobald man die Matura hat, auch wirklich nach dem Motto “Man ist nur einmal jung” feiern und Spaß haben, anstatt gleich mit Monatsersten einen Job antreten. Denn die Schulzeit war lange genug und man hat sich Jahr für Jahr durch alle Prüfungen gekämpft und schließlich mit Matura abgeschlossen und dies gehört belohnt und so richtig gefeiert, denn wie gesagt: Man ist nur einmal jung.