Reiseblog
Reisegeschichten und Reisetipps
Wandern in wild romantischem Nationalpark
Graubünden ist der südöstlichste Kanton der Schweiz. Gleichzeitig ist er der größte der Kantone der Eidgenossenschaft. Chur ist mit seinen rund 33.000 Einwohnern die größte Stadt und auch die Hauptstadt. Weitere vor allem durch den Tourismus bekannt gewordene Orte sind Davos, St. Moritz und Arosa. Im Gegensatz zu anderen Kantonen wie beispielsweise Zürich oder St. Gallen ist Graubünden aufgrund der geografischen Gegebenheiten recht dünn besiedelt.
Unterkünfte in Graubünden
Die Art der Unterkünfte in Graubünden ist außerordentlich vielfältig. Ob Wandergruppen, Mountainbiker, Familien mit Kindern oder Naturliebhaber, sie alle finden die geeignete Übernachtungsmöglichkeit. Neben zahlreichen Hotels in Graubünden gibt es eine Reihe von Ferienhäusern und Ferienwohnungen, ganze Feriendörfer, Baumhüttenhotels, Jugendherbergen und Bed&Breakfast-Unterkünfte. Wer der Natur ganz nah sein möchte, findet sein Ferien-Zuhause in Berghütten und sogar in Igludörfern.
Viele Hotels in Graubünden haben ein umfangreiches Wellness-Angebot, andere werben mit Gratis-Übernachtungen für Kinder unter 12 Jahren.
Die Landschaft in Graubünden
Natur und Landschaft in Graubünden sind atemberaubend. Bis zu 4.000 Meter hohe Berge, an deren Hängen sich saftig grüne Bergweiden bis in die Täler ziehen, nicht selten begleitet von Wasserfällen und Bächen, wie beispielsweise den Quellflüssen des Rheins.
Besonders wild romantisch ist der Parc Naziunal Svizzera, der einzige Nationalpark der Schweiz. Ebenso besuchenswert ist der Parc Ela mitten in Graubünden. Im Kanton gibt es zudem zahlreiche klare Bergseen, Gletscher, Schluchten und Berge, von denen sich eine wunderbare Aussicht auf die Alpen-Landschaft bietet, wie zum Beispiel das 2.653 Meter hohe Weißhorn, das mit der der Seilbahn von Arosa aus zu erreichen ist.
Aktivitäten in Graubünden
Ferienbeschäftigungen gibt es Graubünden sehr viele. Im Winter stehen den Skitouristen zahlreiche Pisten und Loipen zur Verfügung, im Sommer sind es vor allem Wanderer, Kletterer und Mountainbiker, die hier auf ihre Kosten kommen. Gerade für letztere gibt es zahlreiche Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ebenso verhält es sich mit den Wanderrouten, tausende Kilometer von markierten Wanderwegen wurden angelegt.
Zur Entspannung bietet sich ein Besuch der Therme Vals oder im Bad Scuol (römisch-irisches Bad) im Engadin an.
Wer die Graubündner Landschaft nicht mit dem eigenen Fahrzeug erkunden will, der kann auf fast 400 Kilometern mit dem Glacier Express oder der Albula-Bernina-Bahn fahren.
Eine Radreise planen
Für den etwas anderen Urlaub bietet sich im Sommer eine Radreise an. Mehr als mit Auto, Flugzeug oder Zug, wird hier die Reise selbst zum Erlebnis, da man insgesamt nicht so schnell unterwegs ist. Diese Art des Reisens wird kaum für jene infrage kommen, die sich einfach ein paar Tage entspannen möchten. Dafür werden Unternehmungslustige und Naturverliebte, die im Urlaub gern aktiv sind, bei dem Wort Radreise hellhörig.
Von vielen wird das Radfahren als bewusstes Reisen geschätzt. Man bekommt von der Schönheit der Umgebung, die man durchfährt, viel mehr mit und kann auch landschaftliche Veränderungen besser wahrnehmen. Und während der ganzen Reise ist man an der frischen Luft, sofern es das Wetter zulässt.
Wer eine solche Reise plant, ist immer froh, wenn er ein gutes Velo und das passende Equipment besitzt, da man sein Gepäck nicht einfach in einem Kofferraum verstauen kann, sondern Gewicht und Volumen desselben ständig spürbar sind. Nach vielen Kilometern auf dem Velo freut man sich, wenn man in vielerlei Hinsicht mit der Komfort-Variante unterwegs ist. Deshalb geht nichts über die richtige Ausrüstung. Wer beispielsweise mit einem Velo von Bikester auf Reisen gehen möchte, findet bestimmt ein geeignetes, das man für den individuellen Bedarf austatten kann.
Wohin mit dem Gepäck
Radreisende haben nur selten Rucksäcke auf. Viel bequemer ist es, das Gepäck an Rahmen und Gepäckträger zu befestigen. Ein Rucksack bedeutet nicht nur zusätzliche Last, sondern lässt auch den am Rücken entstehenden Schweiß schlecht verdunsten. Entsprechende Radtaschen können so übers Velo verteilt werden, dass man immer noch gut fahren kann. Generell gilt, dass man so wenig wie möglich mitnehmen sollte, denn gewöhnlich wird mit zunehmender Erschöpfung die Last gefühlt immer größer.