Auf Elba – Urlaub Elba und Fährverbindungen von Piombino nach Elba

Elba ist die größte Insel des Toskanischen Archipels und nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel Italiens. Auf Elba starten täglich eine Vielzahl von Fähren und Schnellboote, die die Strecke Piombino Elba in einer Stunde abdecken. Moby Ferries, Toremar und Blunavy starten von Piombino auf Elba. Der Ankunftshaften ist Portoferraio, der Hauptstadt der Insel. Toremar steuert von Piombino auch noch den Hafen von Rio Marina an.

Auf Elba leben 35.000 Menschen. Die Bevölkerung teilt sich in acht Gemeinden auf. 12.000 davon leben in Portoferraio. Trotz des kleinen Küstenumfangs von nur etwa 147 Kilometern, findet man auf Elba eine Vielzahl von unterschiedlichen Landschaften. Das facettenreiche Gesicht Elbas reicht von romantischen Fischerdörfern, Bergdörfern, antiken Burgen, grünen Tälern, bezaubernden Buchten und herrlichen Stränden aus Sand und Kies. Das milde mediterrane Klima sorgt auf Elba das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen.

Das 1019 Meter hohe Granit-Massiv des Monte Capanne liegt nur ein paar Minuten von den steilen Klippen entfernt, die bizarr über dem kristallklaren Meer ragen. Auf Elba vermischen sich die zahlreichen historischen und kulturellen Schätze mit der außergewöhnlichen Schönheit der Natur. All diese Aspekte machen die Insel Elba zu einem magischen und einzigartigen Plätzchen. In der Tat ist es wirklich sehr schwer, auf der Welt einen anderen so kleinen Ort vorzufinden, der ein solch großes historisches und kulturelles Erbe vorweisen kann, wie Elba.

Die Insel Elba erlebte im Laufe seiner Geschichte große Ereignisse und es gibt kaum eine mediterrane Bevölkerung, die auf Elba nicht ihre Spuren hinterlassen hat. Bereits im siebten Jahrhundert wurde das Eiland von den Etruskern bewohnt , die als erste das massenhafte Eisenvorkommen auf Elba entdeckten. Sie exportierten von hier das Eisen in das gesamte Mittelmeer. Nach den Etruskern siedelten sich die Römer auf Elba an. Sie machten das unermessliche Vorkommen an Granit ausfindig und entdeckten auf Elba heilenden Schlamm und heilende Quellen. Zudem nutzten sie das fruchtbare Land zum Weinanbau. De facto werden auf Elba vorzügliche Rotweine hergestellt. Im Mittelalter war es dann die Seerepublik Pisa, die sich auf Elba dem hohen Reichtum an Eisen und Granit diente. Im Jahre 1548 liess Cosimo dei Medici die befestigte Stadt Portoferraio auf Elba errichten. Die Befestigungsanlage von Portoferraio gilt bis heute als ein Juwel des militärischen Urbanismus.

Bald darauf marschierten die Spanier auf Elba ein. Im achtzehnten Jahrhundert wurde Elba dann von den Österreichern, Deutschen, Briten und Franzosen umkämpft, bis das Eiland dann schließlich unter die Herrschaft von Napoleon fiel. Nach nur zehn Monaten seiner Amtszeit setzte Napoleon auf Elba bedeutende Signale. Er liess wichtige Straßen bauen, organisierte die Wirtschaft neu und förderte die Produktion und Ausfuhr von Rotwein. Heute ist Elba ein Teil von Italien und gehört der Provinz von Livorno in der Toskana an.

Rund um Capolivieri findet man zahlreiche Sandstrände, die mitunter zu den schönsten auf Elba zählen. Hervorzuheben sind hierbei die Strände Innamorata, Lido, Zuccale und Barabarca, die alle leicht zugänglich sind. Calanova und Norsi sind zwei sehr hübsche Kieselstrände. Die beiden romantischen und naturbelassenen Strände Remaiolo und Barabarca werden den Strandurlaubern mit Sicherheit in unvergesslicher Erinnerung bleiben. Zu den sehenswertesten Orten gehören neben der Inselhauptstadt Portoferraio, San Giovanni Terme, einer Thermalbadeanstalt, in der Lagunenschlamm zu Heilzwecken und Inhalationen verwendet wird, Bagnaia, ein uriges, ehemaliges Fischerdorf, wo sich auch das deutsch geleitete Segelzentrum befindet, Cavo, einer der ältesten Badeorte auf Elba mit prächtigen Villen, Rio nell’Elba, ein charakteristisches Bergdörfchen, das bis heute seine Ursprünglichkeit bewahrt hat, Capolivieri, ein weiteres malerisches Bergdorf und nicht zuletzt Porto Azzurro, der schönste Hafen auf Elba, wo luxuriöse Yachten ankern.

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