Faszinierende Reisen nach Ruanda

Mit einer Reise nach Ruanda geht für viele Urlauber ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Das ostafrikanische Binnenland bietet eine Vielzahl an verschiedenen Tieren und Pflanzen und auch eine wunderschöne, hügelige Landschaft. Besucher können Einblick in das Leben der seltenen Berggorillas bekommen und die friedlichen Tiere im Familienverband beobachten oder darüber staunen, wie ähnlich Schimpansen dem Menschen sind.

Was kann man in Ruanda erleben?

Reisen nach Ruanda werden heutzutage immer beliebter, da viele Menschen etwas Besonderes erleben und ihren Urlaub in einem fernen und aufregenden Land verbringen möchten. Ruanda bietet Abenteuerreisenden sehr viele unterschiedliche Attraktionen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die meisten Touristen interessieren sich nicht nur für die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt, sondern möchten auch etwas vom Leben der Einheimischen sehen oder verschiedene Sehenswürdigkeiten und Denkmäler besichtigen.

Auf einer Ruanda Rundreise kann man sich beispielsweise als erstes Kigali und die Sehenswürdigkeit aus längst vergangenen Zeiten der Kolonisation ansehen. Die Stadt besitzt auch eine große Solaranlage, ein Genozid Denkmal, das Belgische Lager und das Kandt Museum. Wer an der faszinierenden Natur interessiert ist, wird bestimmt Freude an den Zwillingsseen Ruhondo und Burera finden. Diese kann man per Fahrrad erreichen. Wer sich unsicher fühlt, fährt einfach im Jeep mit, der die Fahrradtour die ganze Zeit begleitet. Einblicke in das Leben der Ostafrikaner gewährt ein Besuch in Ziegelproduktionsfirmen, in der Bierfabrik oder in einem afrikanischen Thermalbad.

Afrikaner verwenden sehr viele Pflanzen – sie ziehen Nutzen für das tägliche Leben daraus und können uns in diesem Bereich noch viel lernen. Hobby-Ethnobotaniker kommen also ebenfalls auf ihre Kosten. Teeliebhaber können verschiedenen afrikanische Teeplantagen besichtigen und sich eine Vorstellung davon machen, was es heißt, Teepflanzen zu züchten und die Blätter für die Verwendung von aromatischem Tee zu verwenden. Interessant ist auch die Bananen- und Hirsebierproduktion.

Viele Touristen sind auch kulturell an Ruanda interessiert. Hier fanden in der Vergangenheit erbitterte Kämpfe zwischen Tutsi und Hutu statt. In Kibuye am Kivu See wurden über 11.000 Menschen getötet, da sie sich weigerten sich zu trennen. In Biserero gibt es eines der größten Völkermord-Denkmale. Hier leisteten die Tutsi Eindringlingen und Französischen Truppen Widerstand, was die meisten davon das Leben kostete. Es überlebten weniger als 1.000 Menschen von 50.000. Wenn man Glück hat, kann man auch mit Überlebenden des Massakers sprechen und so hautnahe Eindrücke aus der grausamen Zeit bekommen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>