Inselhopping an der Ostküste Australiens

Australien, Kontinent der Superlative. Kaum ein Kontinent auf der Welt ist so überraschend und vielseitig wie der australische Kontinent. Es gibt klimatechnisch fast nichts, was man Downunder nicht antreffen kann. Es erwarten Sie beispielsweise herrlich warme Weihnachten. Viele Besucher zieht es an die australische Ostküste, hier liegen die Staaten New South Wales und Queensland. Doch was wenn das Festland nichts Neues mehr bieten kann? Geht nicht? Stimmt, fast geht das nicht, dafür ist Australien einfach zu riesig, als dass man als Tourist alles gesehen hat. Doch es gibt sie, die eingefleischten Insulaner. Das sind Menschen, die sich nur auf einer Insel richtig wohlfühlen.

Die australische Ostküste hat eine Menge vorgelagerte Inseln. Diese Inseln sind sowohl bei Touristen wie Einheimischen sehr beliebt. Nun muss man natürlich wissen, es gibt Inseln, die nicht mit dem Pkw befahren werden dürfen. Ist eine solche Insel das Ziel, muss der Leihwagen dann am Hafen zurückgelassen werden. Alle größeren Inseln können und dürfen mit dem Pkw befahren werden, denn einige Inseln sind so groß, dass sie nicht zu Fuß durchwandert werden können. Doch diese Inseln verfügen dann auch über öffentliche Verkehrsmittel. Wenn wir hier in Europa Sommer haben, ist in Australien Winter, das heißt, es sind durchschnittlich nur 21 °C. Das Springen von Insel zu Insel nennt man Inselhopping. Viele Menschen, die die Inseln im Pazifik besuchen, wechseln im Urlaub von Insel zu Insel.

Die vor dem Bundesstaat Queensland vorlagerte Inselgruppe, sind die Whitsunday Islands. Wie eine Perlenkette aufgereiht, liegen die Inselparadiese vor der Ostküste. Wer sich für das Inselhopping entschieden hat, der hat natürlich mehrere Möglichkeiten. Einmal kann man mit der Fähre von Insel zu Insel fahren, sehr beliebt ist aber auch das Segeln von Insel zu Insel. Wichtig zu wissen, wer sich mit dem Auto in Australien bewegen möchte, in Australien wird links gefahren und man benötigt als Traveller den internationalen Führerschein. Segeln kann man jedoch nur mit einem Segelbootschein, was aber jedem klar sein dürfte. Die Whitsunday Islands zählen mit 74 Inseln zu einer der größten Inselgruppen vor der Ostküste Australiens. Hamilton Islands ist die größte bewohnte und touristisch voll erschlossene Insel in der Inselgruppe. Besonders attraktiv macht Hamilton Island der kleine, auf der Insel befindliche Flughafen. Hier kann man von den Städten Brisbane, Sydney, Melbourne und Cairns die Insel erreichen. Wegen seiner Größe und Schönheit wird die Insel gerne von japanischen und neuseeländischen Touristen besucht. Aber auch die Australier selbst besuchen sehr gerne im Urlaub Hamilton Islands. Die Lieblingsbeschäftigung der Inseltouristen sind zum Beispiel das Whale Watching, aber auch das Segeln und Surfen ist hier sehr beliebt. Ebenfalls sehr beliebt ist Fraser Islands, hierbei handelt es sich um die größte Sandinsel der Welt. Fraser Islands gehört auch zum Weltnaturerbe der Unesco, ebenfalls wie das Great Barrier Reef. In der Sprache der Ureinwohner heißt Fraser Islands K`gari, was übersetzt Paradies heißt. Die Inseln vor der Ostküste Australiens haben viel zu bieten, man sagt, wer einmal auf den Inseln war, kommt immer gerne wieder. Und es gibt eine Menge zu erleben auf den Whitsunday Islands im Pazifik.

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